Forum IT Autonomy – Ihre Plattform für digitale Souveränität
Technopark Zürich

17. Juni 2026 ab 13:00 Uhr
In Kooperation mit Computerworld

Digitale Souveränität ist eine strategischen Führungsaufgabe

Viele Unternehmen und Organisationen arbeiten heute erfolgreich mit internationalen Cloud-, Software- und Plattformanbietern.

Gleichzeitig wächst jedoch die Abhängigkeit von wenigen globalen Tech-Konzernen – oft verbunden mit Fragen rund um Cloud Act, Datenzugriff, Vendor Lock-in und digitale Handlungsfähigkeit.

Die zentrale Frage lautet deshalb immer häufiger:

Wie sichern wir langfristig unsere digitale Souveränität und technologische Wahlfreiheit?

Das Thema bewegt die Community

Immer wieder geht es um dieselben Fragen:

  • Wie reduzieren wir die Abhängigkeit von globalen Tech-Konzernen?
  • Welche europäischen Alternativen existieren bereits?
  • Wie gelingt die Umsetzung in der Praxis?
  • Welche Risiken entstehen durch Cloud Act und Vendor Lock-in?
  • Wie schaffen wir mehr digitale Handlungsfähigkeit?

Die vielen spontanen Gespräche haben gezeigt:

Mit diesen Fragen steht niemand alleine da.

Keine weitere KI-Veranstaltung

IT Autonomy ist keine klassische AI- oder Trendkonferenz.
Das Forum schafft Orientierung – sachlich, praxisnah und ohne ideologische Diskussionen.

Community statt reine Vorträge

Viele Organisationen beschäftigen sich aktuell mit denselben Herausforderungen – oft jedoch isoliert voneinander.

IT Autonomy bringt Menschen zusammen, die gemeinsame Fragen diskutieren und voneinander lernen möchten.

Europäische Alternativen sichtbar machen

Im Mittelpunkt steht nicht der vollständige Ersatz bestehender Systeme.

Sondern die Frage:

Wo können europäische Lösungen bestehende IT-Landschaften sinnvoll ergänzen?

Denn digitale Souveränität entsteht selten durch einen radikalen Wechsel.

Sondern durch bewusste Entscheidungen, neue Wahlmöglichkeiten und schrittweise Unabhängigkeit.

Warum Teilnehmen?

Digitale Resilienz ist kein IT-Projekt – sie ist eine strategische Managementaufgabe.
Wer heute auf europäische IT-Alternativen setzt, stärkt Unabhängigkeit, Innovationsfähigkeit und langfristige Stabilität.

Sovereign IT – European Alternatives schafft Orientierung, Entscheidungsgrundlagen und Austausch auf Augenhöhe.

Für wen ist das Forum gedacht?
  • CIO / CISO und IT-Leiter
  • Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte
  • Organisationen mit Fokus auf Compliance, Datenschutz und Resilienz
  • Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Verwaltung und kritischer Infrastruktur
Heute verstehen, welche Entscheidungen morgen wichtig werden

Digitale Abhängigkeiten entstehen schleichend – und lassen sich später oft nur mit hohem Aufwand reduzieren.

Wer digitale Souveränität erst diskutiert, wenn Handlungsspielräume bereits eingeschränkt sind, reagiert häufig zu spät.

Digitale Souveränität und Handlungsfähigkeit: Verteidigung im Zeitalter der Digitalisierung

Luca Antoniolli
Kommando Cyber

Die digitale Transformation und die globalen Entwicklungen verändern grundlegend die Sicherheitsarchitektur moderner Staaten. Leistungsfähige digitale Infrastrukturen bilden dabei eine zentrale Voraussetzung für Führung, Kommunikation und die verlässliche Bereitstellung systemkritischer Leistungen. Einsatzkritische Informations- und Kommunikationstechnologien unterliegen dabei erhöhten Anforderungen an Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität.

Das Referat beleuchtet ausgewählte Aspekte digitaler Souveränität und geht der Frage nach, welche Bedeutung robuste, sichere und resiliente Infrastrukturen in einem Umfeld voller Abhängigkeiten und Risiken gewinnen.

Am Beispiel der Neuen Digitalisierungsplattform der Schweizer Armee werden Herausforderungen, Entwicklungen und mögliche Perspektiven der digitalen Transformation im sicherheitskritischen Umfeld thematisiert.

Das Referat lädt zur Diskussion ein, welche Voraussetzungen dazu beitragen können, technologische Abhängigkeiten einzuordnen und digitale Handlungsfähigkeit längerfristig zu sichern.


Souveräne Digitalisierung mit KI

Iwan Lottenbach
CEO
Skyquest AG

Viele Unternehmen möchten mit KI starten, ohne die Kontrolle über Daten, Prozesse und Compliance zu verlieren. Gezeigt wird, wie sich KI Schritt für Schritt sinnvoll aufbauen lässt, von einer intuitiven Benutzererfahrung über die Orchestrierung von Agenten und LLMs bis hin zu einem sicheren, datensouveränen Betrieb in der Schweiz.

Eine Demonstration praxisbewährter KI-Lösungen macht greifbar, wie KI im Unternehmen wirksam eingesetzt werden kann. Zugleich wird deutlich, wie technologische Architektur, kontrollierte Datenflüsse, Governance und regulatorische Anforderungen zusammenspielen.

Datensouveränität erweist sich damit als entscheidender Erfolgsfaktor für einen wirksamen und verantwortungsvollen Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen.


Challenges & Opportunities of AI on premise

Andrea Pluczynska
Head of AI Products
RUAG AG

This talk explores how large language models are built and contrasts on-premises AI with cloud-based solutions. It emphasises the key benefits of on-premises deployment, while also addressing challenges. We will illustrate the practical lessons learned and demonstrate how organisations can successfully leverage on-premises LLMs.


Der „Sovereignty-Kill-Switch": Warum echte Kontrolle mehr braucht als nur einen Standort in Europa

Adrien Pedrina

Chief Customer Officer
Infomaniak

Tarek Oumhamdi

Customer Success Manager
Infomaniak Zurich

Digitale Souveränität wird oft auf eine Checkliste reduziert: Server in der Schweiz? DSGVO-konform? Erledigt. Doch reale Krisen beweisen, dass diese Kriterien trügen können. Tarek Oumhamdi (Infomaniak Zürich) deckt die geografischen, marketinggetriebenen und vertraglichen Illusionen auf, die Unternehmen anfällig für ausländische Gesetze wie den CLOUD Act machen. Anhand konkreter Support-Fälle und des „Kill-Switch"-Szenarios zeigt diese Session, warum wahre Autonomie die vollständige Kontrolle über die Infrastruktur erfordert – von der Hardware bis zur Energie. Lernen Sie, den technischen Stack statt der Broschüre zu prüfen, um die Handlungsfähigkeit Ihrer Organisation im Ernstfall zu sichern.


Digitale Souveränität ist nicht nur ein aktuelles Schlagwort, sondern ein Gebot der Stunde

Hartmut Birke
Regional Sales Director DACH
SEP GmbH

In einer zunehmend vernetzten Welt ist digitale Souveränität unerlässlich. Sie umfasst die Kontrolle über eigene Daten, über digitale Infrastrukturen und Technologien.

Das SEP-Ökosystem der digitalen Souveränität zeigt Möglichkeiten auf, den Worten Taten folgen zu lassen und bietet in Zusammenarbeit mit europäischen Unternehmen aus der Software- und Hardware-Branche, wie Proxmox und fragmentiX aus Österreich, Keepit aus Dänemark sowie FAST LTA und Backup Eagle aus Deutschland effektive Lösungen für den Datenschutz On-Prem und in der Cloud an.

SEP sesam ist eine seit mehr als 30 Jahren bewährte deutsche Lösung für Backup, Restore und Disaster Recovery.


Warum Europa jetzt souveräne KI-Infrastruktur braucht

Dr. Frank Riemann
Executive Chair @BrainQubes
BrainQubes

Europa wird KI-Souveränität nicht allein durch Regulierung oder eigene KI-Modelle erreichen. Souveränität beginnt bei der Kontrolle von Rechenleistung, Datenflüssen und den Infrastrukturen, auf denen KI-Systeme betrieben werden.

Insbesondere bei Industrieller KI, Kritischen Infrastrukturen (KRITIS), Energieversorgung, Produktion, Logistik, Verteidigung, Gesundheitswesen und anderen operativen KI-Anwendungen entscheiden Verfügbarkeit, Sicherheit, Resilienz, Latenz und Datenhoheit über den Erfolg. Diese Anforderungen lassen sich langfristig nicht ausschließlich durch zentralisierte Hyperscale-Infrastrukturen erfüllen.

Der Vortrag zeigt, warum Europa ein Netzwerk verteilter, souveräner KI-Infrastruktur benötigt und wie BrainQubes nach dem Vorbild moderner Infrastruktur-Konstellationen eine neue Generation europäischer KI-Operationsplattformen ermöglicht.

Gemeinsam mit quantensicheren Sicherheits- und Kommunikationslösungen von fragmentiX entsteht eine Architektur, die Resilienz, Vertrauen und digitale Souveränität von der Infrastruktur bis zur Anwendungsebene gewährleistet.

Denn die entscheidende Frage der kommenden Dekade lautet nicht, wer die besten KI-Modelle entwickelt – sondern wer die Infrastruktur kontrolliert, auf der Europas zukünftige KI-Systeme betrieben werden.


Cloud- und Automatisierungstechnologien– wie Organisationen die Kontrolle über ihre Daten behalten

Ilya Vasilenko
Senior Security, Compliance and Data Protection Consultant
Arxio AG

Künstliche Intelligenz und globale Cloud-Plattformen verändern derzeit die Art, wie Unternehmen, kritische Infrastrukturen, Verwaltungen und IT-Organisationen arbeiten. Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von internationalen Technologieanbietern – und damit die Frage: Wer kontrolliert eigentlich die eigenen Daten?

Datensouveränität wird zunehmend zu einem strategischen Thema. Denn mit der Nutzung moderner KI-Dienste entstehen neue Risiken rund um internationale Datenflüsse, regulatorische Vorgaben, Zugriffsmöglichkeiten ausländischer Behörden, intransparente Datenverarbeitung und den Verlust technologischer Kontrolle. Vielen Organisationen fehlt dabei ein klarer Überblick darüber, welche Daten wohin gelangen, welche rechtlichen und technischen Konsequenzen daraus entstehen und wie sich Risiken wirksam begrenzen lassen.

Der Referent verbindet technische und juristische Perspektiven: Als Informatiker und Jurist mit Spezialisierung auf Informationssicherheit und Datenschutz zeigt er praxisnah, wie Organisationen digitale Innovation nutzen können, ohne die Kontrolle über sensible Informationen und kritische Prozesse zu verlieren.

Der Vortrag beleuchtet typische Stolperdrähte moderner KI- und Cloud-Nutzung – von Schatten-KI über internationale Datentransfers bis hin zu Fragen der Governance, Compliance und digitalen Abhängigkeit. Gleichzeitig werden konkrete Ansätze vorgestellt, wie sich Datensouveränität, Informationssicherheit, regulatorische Anforderungen und Innovationsfähigkeit miteinander vereinbaren lassen.

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Denkanstösse und konkrete erste Schritte, um ihre Organisation resilienter, transparenter und souveräner im Umgang mit KI und Daten aufzustellen.

Programm

Exklusiver Medienpartner

Forum IT Autonomy – Ihre Plattform für digitale Souveränität Technopark Zürich
17. Juni 2026
In Kooperation mit Computerworld

Das Forum ist kostenpflichtig und richtet sich an Entscheidungsträger, die digitale Souveränität strategisch angehen wollen.

Teilnahmegebühren

Standard-Ticket
CHF 190.00

Computerworld-Leser und Networking-Partner/ Mitglieder Spitex Verband Kt. Zürich
CHF 160.00

Alle Preise zzgl. 8.1% MwSt.

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Die Anzahl Plätze ist begrenzt.
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Anreise - Location

Wegbeschreibung: Vom Zürich HB zum Technopark Zürich

Der Technopark Zürich ist vom Hauptbahnhof aus schnell und bequem erreichbar. Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr wird empfohlen.

Anreise mit dem Tram

Vom Zürich Hauptbahnhof gelangt man am einfachsten mit der Tramlinie 4 direkt zum Technopark.

  • Linie: Tram 4 Richtung Werdhölzli
  • Einstieg: Haltestelle Bahnhofquai/HB
  • Ausstieg: Haltestelle Technopark
  • Fahrzeit: ca. 10 Minuten

Die Haltestelle Technopark befindet sich unmittelbar beim Gebäude. Der Eingang ist in weniger als einer Minute zu Fuss erreichbar.

Technopark Zürich
Technoparkstrasse 1

8005 Zürich
www.technopark.ch

Kontakt

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