Viele Unternehmen und Organisationen arbeiten heute erfolgreich mit internationalen Cloud-, Software- und Plattformanbietern.
Gleichzeitig wächst jedoch die Abhängigkeit von wenigen globalen Tech-Konzernen – oft verbunden mit Fragen rund um Cloud Act, Datenzugriff, Vendor Lock-in und digitale Handlungsfähigkeit.
Die zentrale Frage lautet deshalb immer häufiger:
Wie sichern wir langfristig unsere digitale Souveränität und technologische Wahlfreiheit?
Immer wieder geht es um dieselben Fragen:
Die vielen spontanen Gespräche haben gezeigt:
Mit diesen Fragen steht niemand alleine da.
IT Autonomy ist keine klassische AI- oder Trendkonferenz.
Das
Forum schafft Orientierung – sachlich, praxisnah und ohne
ideologische Diskussionen.
Viele Organisationen beschäftigen sich aktuell mit denselben Herausforderungen – oft jedoch isoliert voneinander.
IT Autonomy bringt Menschen zusammen, die gemeinsame Fragen diskutieren und voneinander lernen möchten.
Im Mittelpunkt steht nicht der vollständige Ersatz bestehender Systeme.
Sondern die Frage:
Wo können europäische Lösungen bestehende IT-Landschaften sinnvoll ergänzen?
Denn digitale Souveränität entsteht selten durch einen radikalen Wechsel.
Sondern durch bewusste Entscheidungen, neue Wahlmöglichkeiten und schrittweise Unabhängigkeit.
Digitale Resilienz ist kein IT-Projekt – sie ist eine strategische
Managementaufgabe.
Wer heute auf europäische IT-Alternativen
setzt, stärkt Unabhängigkeit, Innovationsfähigkeit und
langfristige Stabilität.
Sovereign IT – European Alternatives schafft Orientierung, Entscheidungsgrundlagen und Austausch auf Augenhöhe.
Digitale Abhängigkeiten entstehen schleichend – und lassen sich später oft nur mit hohem Aufwand reduzieren.
Wer digitale Souveränität erst diskutiert, wenn Handlungsspielräume bereits eingeschränkt sind, reagiert häufig zu spät.
Luca Antoniolli
Kommando Cyber
Die digitale Transformation und die globalen Entwicklungen verändern grundlegend die Sicherheitsarchitektur moderner Staaten. Leistungsfähige digitale Infrastrukturen bilden dabei eine zentrale Voraussetzung für Führung, Kommunikation und die verlässliche Bereitstellung systemkritischer Leistungen. Einsatzkritische Informations- und Kommunikationstechnologien unterliegen dabei erhöhten Anforderungen an Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität.
Das Referat beleuchtet ausgewählte Aspekte digitaler Souveränität und geht der Frage nach, welche Bedeutung robuste, sichere und resiliente Infrastrukturen in einem Umfeld voller Abhängigkeiten und Risiken gewinnen.
Am Beispiel der Neuen Digitalisierungsplattform der Schweizer Armee werden Herausforderungen, Entwicklungen und mögliche Perspektiven der digitalen Transformation im sicherheitskritischen Umfeld thematisiert.
Das Referat lädt zur Diskussion ein, welche Voraussetzungen dazu beitragen können, technologische Abhängigkeiten einzuordnen und digitale Handlungsfähigkeit längerfristig zu sichern.
Iwan Lottenbach
CEO
Skyquest AG
Viele Unternehmen möchten mit KI starten, ohne die Kontrolle über Daten, Prozesse und Compliance zu verlieren. Gezeigt wird, wie sich KI Schritt für Schritt sinnvoll aufbauen lässt, von einer intuitiven Benutzererfahrung über die Orchestrierung von Agenten und LLMs bis hin zu einem sicheren, datensouveränen Betrieb in der Schweiz.
Eine Demonstration praxisbewährter KI-Lösungen macht greifbar, wie KI im Unternehmen wirksam eingesetzt werden kann. Zugleich wird deutlich, wie technologische Architektur, kontrollierte Datenflüsse, Governance und regulatorische Anforderungen zusammenspielen.
Datensouveränität erweist sich damit als entscheidender Erfolgsfaktor für einen wirksamen und verantwortungsvollen Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen.
Andrea Pluczynska
Head of AI Products
RUAG AG
This talk explores how large language models are built and contrasts on-premises AI with cloud-based solutions. It emphasises the key benefits of on-premises deployment, while also addressing challenges. We will illustrate the practical lessons learned and demonstrate how organisations can successfully leverage on-premises LLMs.
Adrien Pedrina
Chief Customer Officer
Infomaniak
Tarek Oumhamdi
Customer Success Manager
Infomaniak Zurich
Digitale Souveränität wird oft auf eine Checkliste reduziert:
Server in der Schweiz? DSGVO-konform? Erledigt. Doch reale
Krisen beweisen, dass diese Kriterien trügen können. Tarek
Oumhamdi (Infomaniak Zürich) deckt die geografischen,
marketinggetriebenen und vertraglichen Illusionen auf, die
Unternehmen anfällig für ausländische Gesetze wie den CLOUD
Act machen. Anhand konkreter Support-Fälle und des
„Kill-Switch"-Szenarios zeigt diese Session, warum wahre
Autonomie die vollständige Kontrolle über die Infrastruktur
erfordert – von der Hardware bis zur Energie. Lernen Sie, den
technischen Stack statt der Broschüre zu prüfen, um die
Handlungsfähigkeit Ihrer Organisation im Ernstfall zu
sichern.
Hartmut Birke
Regional Sales Director DACH
SEP
GmbH
In einer zunehmend vernetzten Welt ist digitale Souveränität unerlässlich. Sie umfasst die Kontrolle über eigene Daten, über digitale Infrastrukturen und Technologien.
Das SEP-Ökosystem der digitalen Souveränität zeigt Möglichkeiten auf, den Worten Taten folgen zu lassen und bietet in Zusammenarbeit mit europäischen Unternehmen aus der Software- und Hardware-Branche, wie Proxmox und fragmentiX aus Österreich, Keepit aus Dänemark sowie FAST LTA und Backup Eagle aus Deutschland effektive Lösungen für den Datenschutz On-Prem und in der Cloud an.
SEP sesam ist eine seit mehr als 30 Jahren bewährte deutsche Lösung für Backup, Restore und Disaster Recovery.
Dr. Frank Riemann
Executive Chair @BrainQubes
BrainQubes
Europa wird KI-Souveränität nicht allein durch Regulierung oder
eigene KI-Modelle erreichen. Souveränität beginnt bei der
Kontrolle von Rechenleistung, Datenflüssen und den
Infrastrukturen, auf denen KI-Systeme betrieben werden.
Insbesondere bei Industrieller KI, Kritischen
Infrastrukturen (KRITIS), Energieversorgung, Produktion,
Logistik, Verteidigung, Gesundheitswesen und anderen operativen
KI-Anwendungen entscheiden Verfügbarkeit, Sicherheit, Resilienz,
Latenz und Datenhoheit über den Erfolg. Diese Anforderungen
lassen sich langfristig nicht ausschließlich durch
zentralisierte Hyperscale-Infrastrukturen erfüllen.
Der Vortrag zeigt, warum Europa ein Netzwerk verteilter,
souveräner KI-Infrastruktur benötigt und wie BrainQubes nach dem
Vorbild moderner Infrastruktur-Konstellationen eine neue
Generation europäischer KI-Operationsplattformen ermöglicht.
Gemeinsam mit quantensicheren Sicherheits- und
Kommunikationslösungen von fragmentiX entsteht eine Architektur,
die Resilienz, Vertrauen und digitale Souveränität von der
Infrastruktur bis zur Anwendungsebene gewährleistet.
Denn die entscheidende Frage der kommenden Dekade lautet
nicht, wer die besten KI-Modelle entwickelt – sondern wer
die Infrastruktur kontrolliert, auf der Europas zukünftige
KI-Systeme betrieben werden.

Ilya Vasilenko
Senior Security, Compliance and Data Protection Consultant
Arxio
AG
Künstliche Intelligenz und globale Cloud-Plattformen verändern derzeit die Art, wie Unternehmen, kritische Infrastrukturen, Verwaltungen und IT-Organisationen arbeiten. Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von internationalen Technologieanbietern – und damit die Frage: Wer kontrolliert eigentlich die eigenen Daten?
Datensouveränität wird zunehmend zu einem strategischen Thema. Denn mit der Nutzung moderner KI-Dienste entstehen neue Risiken rund um internationale Datenflüsse, regulatorische Vorgaben, Zugriffsmöglichkeiten ausländischer Behörden, intransparente Datenverarbeitung und den Verlust technologischer Kontrolle. Vielen Organisationen fehlt dabei ein klarer Überblick darüber, welche Daten wohin gelangen, welche rechtlichen und technischen Konsequenzen daraus entstehen und wie sich Risiken wirksam begrenzen lassen.
Der Referent verbindet technische und juristische Perspektiven: Als Informatiker und Jurist mit Spezialisierung auf Informationssicherheit und Datenschutz zeigt er praxisnah, wie Organisationen digitale Innovation nutzen können, ohne die Kontrolle über sensible Informationen und kritische Prozesse zu verlieren.
Der Vortrag beleuchtet typische Stolperdrähte moderner KI- und Cloud-Nutzung – von Schatten-KI über internationale Datentransfers bis hin zu Fragen der Governance, Compliance und digitalen Abhängigkeit. Gleichzeitig werden konkrete Ansätze vorgestellt, wie sich Datensouveränität, Informationssicherheit, regulatorische Anforderungen und Innovationsfähigkeit miteinander vereinbaren lassen.
Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Denkanstösse und konkrete erste Schritte, um ihre Organisation resilienter, transparenter und souveräner im Umgang mit KI und Daten aufzustellen.
Das Forum ist kostenpflichtig und richtet sich an Entscheidungsträger, die digitale Souveränität strategisch angehen wollen.
Teilnahmegebühren
Standard-Ticket
CHF 190.00
Computerworld-Leser und Networking-Partner/ Mitglieder
Spitex Verband Kt. Zürich
CHF 160.00
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Anreise - Location
Wegbeschreibung: Vom Zürich HB zum Technopark Zürich
Der Technopark Zürich ist vom Hauptbahnhof aus schnell und bequem erreichbar. Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr wird empfohlen.
Anreise mit dem Tram
Vom Zürich Hauptbahnhof gelangt man am einfachsten mit der Tramlinie 4 direkt zum Technopark.
Die Haltestelle Technopark befindet sich
unmittelbar beim Gebäude. Der Eingang ist in weniger als einer
Minute zu Fuss erreichbar.
Technopark Zürich
Technoparkstrasse
1
8005 Zürich
www.technopark.ch
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